RINDENMULCH
AGROVLIES ODER STEINE

I. STEINE FÜR MULCHEN
II. AGROVLIES UND AGROTEXTIL
III. RINDENMULCH, MIT RINDE MULCHEN, ODER NICHT
IV. BONUS - Eine Pflanze namens 'Tagetes'
I. STEINE FÜR MULCHEN
Es gibt viele von ihnen in Geschäften, und ihre Auswahl beschränkt sich meistens auf Farbe, Form und Fragmentierung. Das endet leider oft schlecht für die später gemulchten Pflanzen.


Je nach Art der gepflanzten Pflanzen sollten die Steine passend ausgewählt werden, damit man sich später nicht wundert, warum die Pflanzen krank werden. Die Ursache für Pflanzenkrankheiten kann zum Beispiel ein falscher pH-Wert der Boden sein, denn Steine können den Boden übersäuern oder alkalisieren.
Alkalisierung des Bodens, kurz zu diesem Thema
- Übermäßige Alkalisierung führt zu einem Verstoß gegen das Gleichgewicht der absorbierbaren Nährstoffe, infolgedessen verschlechtern sich die Assimilations- und Atmungsbedingungen der Pflanzen.
Übersäuerung des Bodens, kurz zu diesem Thema
- Die Übersäuerung begrenzt und hemmt das Wachstum von Mikroorganismen. Bei hohen Konzentrationen wird junges Pflanzengewebe zerstört, was zum Verlust der Fähigkeit, Nährstoffe aufzunehmen, führt. Fördert das Auswaschen schwerlöslicher mineralischer Substanzen, wodurch das Gleichgewicht der Inhaltsstoffe gestört wird und giftige Substanzen freigesetzt werden.
Die Klassifizierung von Steinen nach dem pH-Wert des Bodens:
- Solche Steine sind: Porphyr, Granit und Quarz.


- Solche Steine sind: Basalt, Dolomit, Marmor, Kalksandstein, Travertin, Kalkstein oder vulkanische Lavasteine.

- Solche Steine sind: Sandsteine, Feldsteine, Syenit und Kunststeine.

II. AGROVLIES UND AGROTEXTIL

Stress und Turgorverlust

Es besteht auch die Möglichkeit der Überdüngung

III. RINDENMULCH, MIT RINDE MULCHEN, ODER NICHT

MIT RINDE MULCHEN ODER NICHT
- "Ich werde die Pflanzen nicht mit Rinde mulchen, da dies für die Pflanzen schädlich ist."
Das Hauptargument ist, dass die Rinde dem Substrat Stickstoff entzieht, wodurch die Pflanzen leiden und schlechter wachsen. Dieses Argument wird oft von Leuten wiederholt, die dem Gartenbau wenig gemein haben.
Es funktioniert nach dem Prinzip:
- "Ich habe die Glocke gehört, weiß aber nicht wo sie ist" - :).

Das Entziehen von Stickstoff aus dem Boden durch Rinde ist eine weit verbreitete Aussage, die jedoch nur teilweise der Wahrheit entspricht. In Wirklichkeit sind es Bodenmikroorganismen und saprophytische Pilze, die für dieses Phänomen verantwortlich sind – nicht der Rindenmulch selbst. Diese Organismen binden beim Abbau des kohlenstoffreichen Materials vorübergehend Stickstoff aus dem Boden.
Es lohnt sich, diesen Prozess genauer zu betrachten, denn der Teufel steckt im Detail. Es ist an der Zeit, genau zu erklären, was im Boden nach dem Aufbringen von Rindenmulch geschieht, und die Frage zu klären, ob das Mulchen mit Rindenmulch für Pflanzen vorteilhaft ist oder nicht. Ich habe mehr über verschiedene Situationen mit "Experten" und schlechten Ratschlägen im Artikel Wie pflanzt man Thuja nicht? geschrieben.

Dieses Phänomen tritt auf, wenn Materialien mit einem hohen Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis in den Boden eingebracht werden – wie zum Beispiel Rindenmulch. Unter solchen Bedingungen vermehren sich die Bodenmikroorganismen stark und benötigen Stickstoff für den Abbau der organischen Substanz. Sie greifen daher nicht nur auf den Stickstoff in der Rinde zurück, sondern auch auf den leicht verfügbaren Stickstoff im Boden – denselben, den auch die Pflanzen nutzen.

Dadurch wird der Lebensraum der Pflanzen vorübergehend beeinträchtigt – jedoch nur für kurze Zeit, denn in der Natur geht nichts verloren. Wenn die Bodenmikroorganismen absterben, wird der gebundene Stickstoff wieder freigesetzt und steht den Pflanzen erneut zur Verfügung – das Gleichgewicht stellt sich von selbst wieder her.

- Für Pflanzen, die aus dem Boden gegraben wurden, ist das nur organischer Dünger, ich empfehle Hornspäne oder Pferde-Rinderdung.
- Für Pflanzen, die in Töpfen angebaut werden, bewähren sich sowohl organische als auch mineralische Düngemittel gut z.B. Tannendünger.

|
Wissenswertes
Kann das Problem der biologischen Stickstoffimmobilisierung auch unter der Erde auftreten? Ja!
Die biologische Stickstoffbindung betrifft nicht nur die Rinde, die als Mulch verwendet wird. Dieses Problem betrifft alle frischen organischen Materialien wie Sägemehl, Laub, Rasenschnitt, Kaffeesatz oder Stroh. Werden sie in zu dicken Schichten ausgebracht, beginnen Mikroorganismen, Stickstoff aus dem Boden aufzunehmen – sie „verbrauchen“ ihn, bevor die Pflanzen darauf zugreifen können.
![]() Doch das ist nicht alles – selbst wenn solche Materialien untergegraben und mit dem Boden vermischt werden, findet die Immobilisierung weiterhin statt, und die Verfügbarkeit von Stickstoff für die Pflanzen sinkt deutlich. Die Folge? Der Stickstoff verschwindet aus der Bodenlösung, und die Pflanzen – insbesondere junge oder empfindliche – leiden unter Mangelerscheinungen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Vergiftung, sondern um den sogenannten „hungrigen Boden“.
![]() Zweite interessante Tatsache
Mulchen mit Laub und Rasenschnitt Achtung: nicht immer unbedenklich!
Lösungen:
|


WIE MULCHT MAN MIT KIEFERNRINDE




WIE BERECHNET MAN DIE BENÖTIGTE RINDENMENGE FÜR HECKENPFLANZEN ODER BODENDECKERPFLANZEN

Ich zeige, wie man es berechnet
- 40cm breit x 10m lang (Graben 1)
- 40cm breit x 10m lang (Graben 2)
- Graben 1 soll einen Aufbau von 4cm erhalten
- Graben 2 eine Schichthöhe von 6cm
- Graben 1: 40cm x 10m = 4m²
- Graben 2: 40cm x 10m = 4m²
- 4cm - Graben 1: z.B. Sträucher wie: Magnolien, Hibiscus etc.
- 6cm - Graben 2: z.B. Heckenpflanzen wie: Thuja, Kirschlorbeer etc.

Wie habe ich das berechnet?
Ich bin davon ausgegangen, dass:
- 1 cm Schichtdicke pro 1 m² Fläche 10 Liter Rinde erfordert.
- Daher: Fläche [m²] × Schichtdicke [cm] × 10 = Volumen [in Litern].
Bitte lassen Sie sich von diesen Zahlen nicht abschrecken. 200 Liter Rindenmulch entsprechen in der Praxis etwa 3 Säcken zu je ca. 60 Litern. Es ist wichtig zu beachten, dass das Volumen nicht genau dem Gewicht entspricht: 1 Liter Rindenmulch wiegt nicht 1 Kilogramm.
In Wirklichkeit wiegt ein Sack Rindenmulch mit 60 Litern Inhalt ungefähr 8–12 kg. Daher ist der Transport dieser Menge unproblematisch und passt problemlos in einen normalen PKW.

- DIENT DER BODENVERBESSERUNG
- Rindenmulch bildet eine nützliche Schicht, in der sich vermehrt Kleinstlebewesen und Mikroorganismen ansammeln. Diese sind essenziell für jeden Boden, da sie dessen Qualität verbessern. Es entsteht Humus, und die Bodenatmung wird gefördert.
- Von allen Bodenlebewesen profitiert der Regenwurm am meisten von Rindenmulch. Er bevorzugt feuchte Böden und lockert die Erde effektiv auf.
- Gleichzeitig dient der Mulch als Dünger, da er nach 2 bis 3 Jahren verrottet und als Humus in den Boden übergeht. Zudem wird das Auswaschen von Nährstoffen verhindert.
- SCHUTZ VOR AUSTROCKNUNG
- Eine dicke Schicht Mulch schützt den Boden vor schnellem Austrocknen.
- Im Sommer bleibt die Feuchtigkeit viel länger erhalten, gerade bei durchlässigem Boden, dicke von 4 bis 6 cm reicht in der Regel völlig aus.
- Gleichzeitig spart man Wasser, denn der Boden muss nicht so häufig gegossen werden.
- HILFT GEGEN EROSION
- Durch die Schicht an Rindenmulch kann die darunter liegende Erde nicht weggespült oder weggeweht werden.
- Weder Regen, noch Hagel oder Wind können ihr etwas anhaben.
- Der Erosion des Bodens wird vorgebeugt.
- Allerdings muss die Mulchschicht regelmäßig aufgefüllt werden, sonst geht dieser Vorteil schnell verloren.
- TEMPERATURAUSGLEICHEND
- Im Sommer wird der Boden vor zu viel Sonneneinstrahlung und vor dem Verdunsten von Feuchtigkeit geschützt.
- Die dunkle Farbe des Mulches fängt große Teile der Wärme ab und reguliert die Temperatur. Es wird nicht so heiß unter dem Mulch.
- Im Winter dagegen schützt der Mulch vor Frost.
- DÄMMT UNERWÜNSCHTES UNKRAUT
- Durch die in der Rinde enthaltenen Gerbstoffe und Harze wird Unkraut unterdrückt. Beide Substanzen wirken keimhemmend.
- Auch durch die Dicke der Mulchschicht und die Dunkelheit, die darunter herrscht, wird Unkraut weitestgehend verhindert.
- NICHT ALLE PFLANZEN MÖGEN RINDENMULCH




IV. BONUS - Eine Pflanze namens 'Tagetes'

- Es reicht aus, Tagetes zwischen Gemüse zu säen oder zu pflanzen.
- Tagetes können als Barriere gegen Schnecken um Gemüsebeete gepflanzt werden.
- In Gewächshäusern tragen neben Gurken oder Tomaten gepflanzte Studentenblumen dazu bei, das Gemüse vor der Weißen Fliege zu schützen.
Bedecken Sie nicht Rabatte pflanzen und Gemüsepflanzen

Vor dem Kauf von Thujen sollte man gründlich überlegen, ob man ihre Anforderungen erfüllen kann. Damit unsere Thuja-Hecke schön und gesund aussieht, müssen wir die richtigen natürlichen Voraussetzungen schaffen. Durch die richtige Vorgehensweise danken es uns die Heckenpflanzen mit einem wunderbaren Aussehen.
PROFITIEREN SIE VON UNSEREN EXTRA RABATTEN!
Rabattcodes! 5 %, 7 %, 10 % bis zu 15 % des Wertes der gekauften Ware. Nur kurze Zeit!
- Über 500 Euro: 5% Rabatt
- Über 1.000 Euro: 7% Rabatt
- Über 2.000 Euro: 10% Rabatt
- Über 5.000 Euro: 15% Rabatt

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|



































